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SPELDOK-AUSTRIA HANDBUCH ZUM ÖSTERREICHISCHEN HÖHLENVERZEICHNIS (Speldok-10)
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a/jointfilesconvert/447682/bgebildet (projiziert) w erden. Für eine derar-
tige Projektion kann jedoch das unregelmäßi-
ge Gebilde "Geoid" nicht verw endet w erden.
Man nähert daher das Geoid einem definierten
"Ellipsoid" an. Das erste w esentliche Kriterium
bei der erstellung einer Karten liegt daher
bereits in der Ausw ahl des zugrundliegenden
Ellipsoids.
Das zw eite w esentliche Kriterium liegt in der
Wahl der Projektion. Hier gibt es verschie-
denste Projektionsarten je nach Kartennut-
zung (azimutale Abbildung, Kegelabbildung,
Zylinderabbildung u.s.w .). Für unsere österrei-
chischen Kartenw erke im Mstab 1:50 000
w urde die Zylinderprojektion gew ählt, w obei
jedoch nicht die normale Lage, sondern die
transversale Lage verw endet w urde (Abb. 19).
Abb.19: Zylinderprojektionen
Die ÖK 50
Die bisherige ÖK 50 ist das topographische
Grundkartenw erk der amtlichen Kartographie.
Insgesamt 213 Kartenblätter decken das
gesamte Bundesgebiet ab. Jedes Kartenblatt
ist durch eine Nummer, einen Namen und ein
Ausgabedatum gekennzeichnet.
Die ÖK 50 ist eine Gradabteilungskarte. Auf
einem Blattausschnitt w ird eine Fläche von 15'
mal 15' (Minuten geographischer Länge und
Breite) a/jointfilesconvert/447682/bgebildet. Allerdings liegt diesem
Blattschnitt aus historischen Gründen nicht der
Nullmeridian von Greenw ich sondern der von
Ferro (Hiero, Kanarische Insel) zugrunde. Der
Nullmeridian von Ferro liegt 17°40' w estlich
von Greenw ich. Diese Tatsache berührt
vorerst den Kartennutzer nicht, sind doch im
Kartenrahmen inzw ischen die geographischen
Koordinaten nach Greenw ich angerissen.
Doch beim sogenannten Bundesmeldenetz
w erden w ir w ieder auf den Meridian von Ferro
stoßen. Als Bezugsellipsoid w urde das Bes-
sel-Ellipsoid herangezogen, das sich für den
österreichischen Raum am besten an das
Geoid anschmiegt. Zur Projektion in die
zw eidimensionale Karte w urde die Zylinder-
projektion in transversaler Lage (TMP, Trans-
versale Mercator Projektion) gew ählt, w obei
die Zylinder Österreich jew eils an drei Meridi-
anen (gezählt von Ferro) berühren. Es
schmiegen sich daher diese Zylinder jew eils
an die Meridiane 28°, 31° und 34° östlich
Ferro an. Von diesen Meridianen ausgehend,
w ird jew eils ein 3° breiter Streifen verebnet.
Diese sogenannten „Meridianstreifen" (M28,
M31, M34) dienen nun zur Erstellung eines
geometrischen Rasters, bei dem vom jew eili-
gen Bezugsmeridian 150 km nach Osten und
Westen ein paralleles Netz gezogen w ird.
Diese
Gauß-Krüger-Koordinaten
w erden in
der Geodäsie verw endet und sind w estlich des
Bezugsmeridians negativ, östlich positiv). Um
nun für das benutzerfreundlichere
Bundes-
meldenetz
nur positive Zahlen zu erhalten
und um die Angabe des Meridianstreifens
meist überflüssig zu machen w ird zum M28
der Wert 150 000, zum M31 450 000 und zum
M34 750 000 addiert (siehe Abb. 20).
Dieser Bundesmelderaster ist der ÖK 50 in
einem 2x2 km darstellenden schw arzen
Raster aufgedruckt und im Kartenrahmen mit
Zahlen versehen. Der sechsstellige
RECHTSWERT (RW) bezieht sich immer auf
einen Meridianstreifen, der ebenfalls sechs-
stellige HOCHWERT (HW) bezieht seine
Zahlen aus der Zählung vom Äquator. Der
Hochw ert w äre allerdings siebenstellig. Die
vorderste Stelle (5 Millionen) ist jedoch für
ganz Österreich einheitlich und w ird daher
beim Bundesmeldenetz (im Gegensatz zum
UTM-System) nicht mitgeführt (Abb. 20).
Abb. 20.: Beispiel für die Erhebung der Koordi-
naten im Bundesmeldenetz
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