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SPELDOK-AUSTRIA HANDBUCH ZUM ÖSTERREICHISCHEN HÖHLENVERZEICHNIS (Speldok-10)
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6 Der Bayerische Anteil am Höhlenverzeichnis
Andreas Wolf
6.1 Entwicklung des Katasters in
München
Nach der Gründung des Vereins für Höhlen-
kunde in München e.V. (VHM) im Jahre 1954
begann Klaus CRAMER mit dem Aufbau eines
vereinseigenen Höhlenkatasters, zunächst mit
Unterlagen von Helmuth CRAMER und des
Landesvereins für Höhlenkunde in Salzburg.
Allmählich w uchs die Zahl der registrierten
Höhlen an. Ulrich SEIBERT übernahm die
Katasterbetreuung mit Unterstützung durch
Klaus CRAMER. Nach neun Jahren Sammel-
tätigkeit w urde ein erstes Höhlenverzeichnis
vorgelegt (SEIBERT, 1963), das 49 numme-
rierte und 26 vorläufig registrierte Höhlen
aufw ies. Es enthielt allerdings noch nicht die
Allgäuer Untergruppen und das Wetterstein-
gebirge.
Im Jahre 1962 erfolgte die Gebirgsgruppen-
gliederung für das Höhlenverzeichnis für
Österreich und der Bayerischen Alpen durch
den Verband österreichischer Höhlenforscher
und alle beteiligten katasterführenden Vereine,
einschlilich des VHM (TRIMMEL, 1962).
Damit w ar der Grundstein für den systemati-
schen Aufbau einer Höhlendatensammlung
auf Basis einer geographischen Gruppenglie-
derung in Österreich und angrenzenden
Staaten gelegt.
Auf der 9. Jahrestagung des Verbandes der
Deutschen Höhlen- und Karstforscher im
Jahre 1964 in Königssee bei Berchtesgaden
sprach Cramer bereits von 234 erfassten
Höhlen in den Bayerischen Alpen (CRAMER,
1964).
Im Oktober 1971 übernahm Klaus VATTER
die Tätigkeit am Höhlenkataster. Durch die
rege Vereinsarbeit im Gelände w uchs der
Kataster und die damit verbundene Arbeit
immer mehr an. Ein im Mai 1985 geschlosse-
ner Kooperationsvertrag zw ischen dem
Landesverein für Höhlenkunde in Salzburg
und dem VHM regelt die Katasterarbeit bei
grenzüberschreitenden Untergruppen zw i-
schen Salzburg und Bayern. Dieser Vertrag
w urde im März 1991 ergänzt bzw . geändert.
Im Jahre 1992 erfolgte die Teilung des Katas-
ters in Ost und West, w obei der Inn die hydro-
geographische Grenze bildet. Peter LAMME-
RER übernahm das neue Amt des Kataster-
w artes Ost. Nach über 20 Jahren Amtszeit als
Katasterw art übergab Klaus VATTER im Jahre
1993 den Kataster West an Andreas WOLF
bzw . Harald REINER. Sie begannen mit der
Auf- und Überarbeitung der Unterlagen, Pflege
und Restaurierung alter Unterlagen und Pläne,
Einfordern von Plänen und Originalmessdaten
(!) aller Objekte, sow eit möglich. Peter LAM-
MERER übergab 1998 den Kataster Ost an
Willi BRUNNER.
Derzeit sind 1.770 Höhlenobjekte im Kataster-
gebiet des VHM erfasst. Künstliche Objekte
sind in dieser Zahl nicht enthalten, Unterlagen
darüber w erden aber mit gesammelt.
Der derzeitige Dokumentationsgrad (d.h. von
einem Objekt liegen alle Basisdaten inkl. Plan
vor) beträgt ca. 40 %.
6.2 Arbeitsgebiete
Die Arbeitsgebiete sind hauptsächlich der
deutsche Alpenanteil, sow ie teilw eise angren-
zende Gebiete in Salzburg, Vorarlberg und
Tirol. In Summe w erden derzeit 43 Teilgrup-
pen durch den VHM betreut.
Die Katasterführung über die grenzüberschrei-
tenden Teilgruppen zu Salzburg w ird seit 1985
durch einen Vertrag mit dem Landesverein für
Höhlenkunde in Salzburg geregelt. Darin ist
die Vergabe von Katasternummern, Aus-
tausch von Daten, Veröffentlichungsrechte
usw . bei folgenden Untergruppen definiert:
1331 Steinernes Meer
1333 Hochkalter
1335 Hagengebirge
1336 Göll – Rfeld
1337 Reiteralm
1339 Untersberg
1347 Sonntagshorn
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